PANZER IM FLUSS

Bei Tiefbauarbeiten in Rathenow sind Baggerführer am Hinterarchenwehr auf Teile eines Panzers gestoßen. Der Jagdpanzer T 38 „Hetzer“ muss von deutschen Wehrmachtsoldaten zurückgelassen worden sein. Der Kampfmittelräumdienst des Landes holte das Panzerteil ab. Inzwischen untersuchen Experten das Umfeld der Baustelle an den Hinterarchen, um herauszufinden, ob möglicherweise noch mehr im Boden liegt.Der Hobbyhistoriker Timo Kurth teilte …

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BRACHYMEDIALTELESKOP

Der total überfüllte Zug hielt in Rathenow Nord. Doch was wurde da durch ein Abteilfenster auf den Bahnsteig gewuchtet? Ein Koffer war das nicht, ein Teppich? Der Zug fuhr ab. Der Stationsvorsteher blinzelte durch den Dampf der Lokomotive und sah, dass ein Mann neben dem Trumm stand. „Was haben sie denn da?“, fragte er nicht gerade freundlich.„Flugzeugturbine.“„Jaja und …

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HAGELSTURM VON 1740

Am 7. Juli 1740 stieg im Land Ruppin im Westen ein Gewitter auf, welches in kurzer Zeit die ganze Gegend verwüstete – mit heftigem Sturm und Hagel und einer plötzlichen Kälte wie im Winter. Getreide, Wiesen, Bäume, Fenster und Ziegeldächer wurden von Eisstücken, die ein bis sogar zwei Pfund wogen, zerschmettert. Das betraf den größten …

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DER ZWEITE DUNCKER

Johann Heinrich August Duncker gab 1801 den Startschuss für die optische Industrie in Rathenow. Aber der Pfarrerssohn vom Kirchberg ist kein Vorfahr von Hermann Duncker. Dennoch wurde auch Hermann Duncker in Rathenow gewürdigt.1874 in Hamburg geboren, war Hermann Ludwig Rudolph Duncker zunächst Mitglied der SPD, gehörte zu den Gründern der KPD und trat 1947 in …

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Optikindustrie in Rathenow

Mit der Gründung der „Königlich privilegierten optischen Industrie-Anstalt“ legten Johann Heinrich August Duncker und Samuel Christoph Wagener im Jahr 1801 den Grundstein für die optische Industrie in Rathenow. Duncker kannte sich nicht nur mit Mikroskopen aus, er ließ sich auch die Vielspindelschleifmaschine patentieren, mit der man elf Linsen gleichzeitig schleifen und polieren konnte. 1820 erkrankte …

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DIE STILLLEGUNG DER BAHNSTRECKE

Die Bahnstrecke der Brandenburgischen Städtebahn zwischen Treuenbrietzen und Neustadt (Dosse) zählte zu den bedeutendsten deutschen Privatbahnen. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert als Teil eines Berlin großräumig umrundenden Eisenbahnringes konzipiert. Die Strecke war 99 Jahre in Betrieb – von 1904 bis 2003. Die Papierfabrik Hohenofen als wichtiger Industriebetrieb war bis Anfang des 20. Jahrhunderts hauptsächlich mit …

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