BERLIN-HAMBURG, NEUSTADT-RATHENOW

Wenn auch Hohenofen nicht unmittelbar davon berührt wird, war es doch für den Ort wie für die ganze Gegend wichtig, dass im Jahre 1828 die Berlin-Hamburger Chaussee vollendet und am 5. Oktober 1846 auch die Berlin-Hamburger Eisenbahn eröffnet wurde, deren nächster Bahnhof, Neustadt a. D., wenige Kilometer von Hohenofen entfernt ist. Zum Glück hatten sich …

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AKTIEN FÜR DIE STÄDTEBAHN

Schon 1901 wurden zur Finanzierung der Brandenburgischen Städtebahn Aktien ausgegeben. Der Abschnitt von Neustadt (Dosse) bis Hohenofen mit dem Anschlussgleis zur Papierfabrik wurde schon 1903 fertiggestellt. Bis dahin wurde die meiste Fracht mit Lastkähnen über die Dosse transportiert. Mit der Fertigstellung der Bahn zwischen Neustadt (Dosse) und Treuenbrietzen im Jahr 1904 wurde dann der kleine …

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DER KANALBAU DER DOSSE

In der Nähe von Hohenofen flossen schon immer mehrere Läufe der Dosse, wobei ein Arm, der Mühlengraben, der die Sieversdorfer Mühle mit Wasser versorgte, vorher abzweigte. Der Hauptfluss könnte sich früher etwas östlicher, im Verlauf des heutigen Scheidgrabens, durch den Sumpf des Luchs geschlängelt haben. Als Friedrich von Hessen-Homburg in den 1660er Jahren einen Hochofenbetrieb …

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HAGELSTURM VON 1740

Am 7. Juli 1740 stieg im Land Ruppin im Westen ein Gewitter auf, welches in kurzer Zeit die ganze Gegend verwüstete – mit heftigem Sturm und Hagel und einer plötzlichen Kälte wie im Winter. Getreide, Wiesen, Bäume, Fenster und Ziegeldächer wurden von Eisstücken, die ein bis sogar zwei Pfund wogen, zerschmettert. Das betraf den größten …

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FRIEDRICH VON HESSEN-HOMBURG UND MARGARETA BRAHE

Friedrich von Homburg wird 1633, mitten im 30-jährigen Krieg, geboren. Als jüngstem Sohn einer Landgrafenfamilie bleibt für ihn nur die Militärlaufbahn. 1654 tritt der 21-Jährige in schwedische Dienste. Vier Jahre später ist er bei der Belagerung Kopenhagens dabei. Bei einem besonders verwegenen Angriff, über den Friedrichs Kammerdiener berichtet, passiert ein Unglück: „Der Feind wagte einen …

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DIE STILLLEGUNG DER BAHNSTRECKE

Die Bahnstrecke der Brandenburgischen Städtebahn zwischen Treuenbrietzen und Neustadt (Dosse) zählte zu den bedeutendsten deutschen Privatbahnen. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert als Teil eines Berlin großräumig umrundenden Eisenbahnringes konzipiert. Die Strecke war 99 Jahre in Betrieb – von 1904 bis 2003. Die Papierfabrik Hohenofen als wichtiger Industriebetrieb war bis Anfang des 20. Jahrhunderts hauptsächlich mit …

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EIN ELITEHENGST aLS BoTSCHAFTER

Hengste waren und sind die repräsentativen Botschafter des Brandenburgischen Haupt- und Landgestütes Neustadt (Dosse) und sein besonderer Stolz – und werden das auch immer sein. Neben einer guten Abstammung haben für die Zucht zugelassene Hengste ihr Leistungsvermögen oft unter Beweis zu stellen. So müssen sie überdurchschnittliche Leistungen in einer speziellen Prüfung erbringen, sich im Turniersport …

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INTERVIEW MIT EINER MUMIE

KÖNIG Herr Kalebuz, Herr … Ritter, ist das Ihr erstes Mal –KALEBUZ Fräulein –KÖNIG Frau!KALEBUZ Frau?KÖNIG Frau König! Nicht Fräulein, Herr Ritter.KALEBUZ Frau König, ich habe elf Kinder –KÖNIG Vierzig! Vergessen Sie nicht die Vergewaltigungen.KALEBUZ Ach … das Recht der ersten Nacht …KÖNIG Vergewaltigungen!KALEBUZ … das erste Mal vergisst man nie, die Müllerin, Mehl in …

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ARABISCHE HENGSTE FÜR DIE NEUSTÄDTER GESTÜTSZUCHT

Friedrich II. von Hessen-Homburg begründete in den 1660er Jahren die Pferdezucht an der Dosse. Die preußischen Könige setzten die Tradition fort, bis Friedrich Wilhelm II. 1788 begann, ein Gestüt zu errichten. Die vorhandenen Hengste erfüllten jedoch die Hoffnungen, edle Reitpferde zu züchten, nicht. So entschloss sich Carl Graf von Lindenau, der mit der Mission beauftragt …

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